BCW-Gameday 7.April 2018

NLA Frauen: Winterthur - Hélios Basket. Samstag, 14.30 Uhr, Rennweg.
NLA Männer: Winterthur - Monthey. Samstag, 17.30 Uhr, Rennweg.

Gegen Hélios Basket Platz drei sichern

Im ersten Spiel des heutigen Nachmittags sind die Schweizer Meisterinnen im Rennweg zu Gast. Allerdings ist die Equipe von Hélios Basket nicht mehr zu vergleichen mit jenem Team, das vor einem Jahr die Playoffs zu ihren Gunsten entschied. Den Walliserinnen kamen sämtliche Leistungsträgerinnen abhanden durch Rücktritt oder Weggang. Mitten in der laufenden Saison verliess auch noch Aufbauspielerin Nadia Constantin den Verein und wechselte zu Ligakonkurrent Troistorrents, nachdem eine ausländische Spielmacherin verpflichtet worden war.

Ganz schlecht in die Saison gestartet, haben sich die Walliserinnen mit den Ergebnissen der vergangenen Wochen aber die Chance gewahrt, sich noch in die ersten vier Ränge zu spielen und die Playoffs zu erreichen. Hélios liegt derzeit vier Punkte hinter der Auswahl aus dem BCW, könnte die derzeit drittplatzierten Winterthurerinnen in der Tabelle also noch überholen. Das Team von Mitar Trivunovic und Daniel Rasljic dagegen kann sich mit einem Erfolg definitiv Rang drei sichern und damit in der Playoff-Halbfinal-Serie den meistgenannten Titelfavoriten Elfic Fribourg umgehen.

Zuletzt lieferten die Winterthurerinnen vor zwei Wochen allerdings eine enttäuschende Leistung ab und unterlagen beim Tabellenletzten Genève Elite Basket mit 45:66. So darf es nicht weitergehen. Vielmehr müssen die Basketballerinnen wieder solidarisch in der Verteidigung auftreten und das Spielfeld nach der Balleroberung schnell überbrücken. Immerhin: Es ist ein Heimspiel. Das erhöht die Gewinnchancen markant: Die letzten drei Heimspiele wurden alle gewonnen, die letzten drei Auswärtsspiele alle verloren.

Lernen, den Sack zuzumachen

Auch der Gegner der Winterthurer Männer ist nicht mehr so erfolgreich wie noch vor einem Jahr. Damals gewann Monthey den Meistertitel. Diesen Winter wurden die Walliser in die Klassierungsrunde um die Plätze sieben bis zwölf verwiesen. Die Schlagzeilen waren nicht nur darum negativ. Am Anfang war eine Kontroverse um ein Video mit dem Maskottchen des Vereins, dann wurde der Coach für zwei Partien auf die Tribüne verbannt, eine der Partien ging forfait verloren und zwei Nationalspieler verliessen das Team während der Qualifikation in Richtung Ausland.

Immerhin liegt die Equipe in der Klassierungsrunde auf Rang zwei und darf darum wohl in der zweiten Monatshälfte die Playoff-Viertelfinals bestreiten. Für den BCW geht es im letzten Heimspiel der Saison um ein versöhnliches Ende. Mit der Verpflichtung von Deshawn Painter und Bakari Copeland kam neuer Schwung in die Equipe. Die statistischen Werte sind viel besser als noch in der Qualifikationsrunde. Der nach einer Verletzung ins Team zurückgekehrte Nikola Stevanovic spielte zuletzt in zwei von drei Partien hervorragend, und Leo Schittenhelm, ein Jahr ausgefallen, findet zu alter Form zurück.

Trotzdem ist die Bilanz mit zwei Siegen in 24 Partien ernüchternd. Die letzten fünf Matches hätten die Winterthurer aber alle genausogut gewinnen statt verlieren können. Die Begegnungen gingen alle mit fünf oder weniger Punkten Differenz aus, einmal unterlag der BCW erst in der Verlängerung. Das Fazit bleibt aber dasselbe wie Mitte November nach dem letzten Heimspiel gegen Monthey, das 85:90 verloren ging. «Wir müssen lernen, den Sack zuzumachen. Wir haben in den letzten Minuten viele Fehler begangen», erklärte Aufbauspieler Ricky Price damals.

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